Enquete am 20 Juni 2012

Eine Gemeinsame Veranstaltung der BPKs mit der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten und der Privatangestellten bei der die Gehaltsforderung an erster Stelle steht.


7. März 2012

Briefe von den Pädagoginnen an die Landeshauptfrau Burgstaller, in dem sie aufgefordert wird, dafür zu sorgen, dass die Gehaltsreform umgesetzt wird.

Ihre Reaktion: Sie verstehe die Forderungen, sei aber nicht zuständig.


7. November 2011

Gespräch mit Herrn Mödlhammer wieder gemeinsam mit der Gewerkschaft bezüglich des Gehaltes. Mödlhammer meint, er wird mit Frau Widmann reden. Wir hörten aber nichts mehr


Februar 2011.

Wir treffen uns gemeinsam mit der Gewerkschaft bei der neuen Landesrätin Tina Widmann, um ihr das Gehaltsschema vorzustellen.


Jänner 2011

Wir führen im Rahmen der Vorstandssitzung ein Gespräch mit Herrn Steidl von der Gewerkschaft der Privatangestellten und fragen ihn um auch mit ihm m gmeinsamem Stang zu ziehen.


August 2010.

Am 19. August findet gemeinsam mit der Gewerkschaft ein Treffen bei Landesrätin Eberle bezüglich des Gehaltes statt.

Am 23. August führen wir ein Gespräch mit der Landeshauptfrau Gabi Burgstaller. Sie sagt zu, dass Anfang 2013 die Gehaltsreform umgesetzt werden kann, denn bis dahin hätten alle genug Zeit, sich darauf einzustellen.


Frühjahr 2010

Es finden in allen Bezirken Treffen statt, bei der die Gewerkschaft der Gemeindebediensteten das von ihr entworfene Gehaltsschema vorstellt.


März 2009

Die Personalvertreter der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten stellten uns ein von ihnen entworfenes neues Gehaltsschema für KindergartenpädagogInnen vor. Dieses sieht ein höheres Anfangsgehalt für Berufseinsteigerinnen und einen flacheren Verlauf der Lohnsteigerung vor. In weiteren Schritten will die Personalvertretung diesbezüglich mit den Sozialpartnern in Verhandlung treten.

Weiters hat die Gewerkschaft ein Gutachten bei Dr. Klaus Firlei in Auftrag gegeben welches die Diskriminierung bei der Bezahlung der PädagogInnen genauer untersuchen soll.

Es wird ein gemeinsames Vorgehen in dieser Sache mit der BPKS und den Gewerkschaftsvertretern vereinbart.

Herr Dr. Firlei gibt zu bedenken, dass eine Klage beim Verfassungsgericht nicht zielführend ist und rät dazu, die Gehaltsforderungen politisch durchzusetzen.


Jänner 2009:

Am Dienstag, dem 13. 1. 09 treffen sich Vertreterinnen der Berufsgruppe und des Frauenbüros mit dem Gemeindebundpräsidenten Helmut Mödlhammer in Hallwang bezüglich unserer Gehaltsforderungen. Wir teilten ihm mit, dass 2,5 Jahre Diskussion zu diesem Thema genug seien und wir einen rechtlichen Schritt planen.


Am 19.12. 2008 hat die Gemeinde-Gleichbehandlungskommission in einem Schreiben an das Büro für Frauenfragen und Chancengleichheit festgestellt, „dass der erforderliche Beweis des ersten Anscheins einer Diskriminierung erbracht werden konnte.“

Die Beweislast geht nun an den Dienstgeber über, dieser ignoriert dieses Papier mit dem Argument eines Formalfehlers.

Wir sind weiter im Gespräch mit den Zuständigen zu diesem Thema: Das Land Salzburg hat im Jahr 2006 ein Gleichbehandlungsgesetz beschlossen und wir erwarten uns, dass es in diesem Fall angewendet wird !!

Wir werden dran bleiben!!

Es geht um viel Geld!!! Nach mehreren Berufsjahren beläuft sich der Einkommensunterschied um einige hundert Euro pro Monat.


Einkommensunterschiede von MaturantInnen und von KindergartenpädagogInnen im Gemeindedienst sind diskriminierend.

Obwohl diese Ungerechtigkeit von der BPKS durch Ingrid Aigner bereits im Jahr 2006 dargestellt wurde, bleibt die Landespolitik in dieser Sache untätig.

Da der Beruf der Kindergartenpädagogin immer noch ein typischer Frauenberuf ist, erschien es uns logisch, diese Ungerechtigkeit als Frauensache zu sehen und wandten uns an das Frauenbüro des Landes, das uns auch unterstützte und ein Gutachten erstellen ließ.


12. 12. 2008: Gespräch mit Arbeiterkammerpräsidenten Herrn Siegfried Pichler

Gemeinsam mit der Juristin des Frauenbüros Frau Birgit Mitterhumer-Zehentner wird Herr Pichler über die Gehaltsforderungen und den derzeitigen Stand informiert.

Wir erwähnen, dass wir eine Klage an das Verfassungsgericht einreichen und fragen, ob uns die Gewerkschaft diesbezüglich unterstützt.

Herr Pichler meint dazu, dass die PädagogInnen zuerst der Gewerkschaft beitreten müssen. Angesprochen auf den Tatsache, dass Herr Auer und Herr Geiblinger klar zum Ausdruck brachten, dass sie unsere Forderungen als überzogen halten und sie uns daher in dieser Angelegenheit nicht unterstützen, sagt Herr Pichler zu, mit den beiden Herrn zu reden.


17. November 2008: Auf Initiative der BPKS veranstalteten die SN eine Podiums-diskussion zum Thema: Was brauchen unsere Kinder? Bildungskindergarten, Pflichtkindergarten, Gratiskindergarten?


ÖDKH Treffen: Einmal im Jahr treffen wir uns mit Vertreterinnen von allen Berufsgruppen, die es österreichweit gibt.

Durch unser beständiges Auftreten und Bemühen um die Interessen unseres Berufstandes sind wir ein fixer Ansprechpartner für Medien und Politiker geworden.

Wir werden zu Statements und Interviews eingeladen und bekommen so immer wieder Gelegenheit unsere Anliegen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Dies trägt zur allgemeinen Information und Meinungsbildung bei.


Frühjahr 2008: Mit finanzieller Unterstützung der Landesrätin Eberle führten wir unter den Kolleginnen eine Umfrage zum Thema Berufszufriedenheit durch. Die Ergebnisse wurden von Dr. Mag. Andreas Paschon / Uni Salzburg analysiert und zu einem Bericht zusammengefasst, der bei der Jahreshauptversammlung der BPKS im Juni 2008 präsentiert wurde.

Weiters leiteten wir an die Landeshauptfrau Gabi Burgstaller und Frau Landesrätin Doraja Eberle Kritikpunkte zur Sprachstandsfeststellung, die bei Bezirkstreffen und via Internet gesammelt wurden.


Im Jänner 2008 stellte die Gleichbehandlungskommission des Landes Salzburg den Anschein einer unmittelbaren Diskriminierung fest und forderte die Landeshauptfrau Gabi Burgstaller auf, diese zu beseitigen. Seither gehen die Gespräche weiter. Da fünf Resorts mit dem Thema Gehalt befasst sind, ist der Weg mühsam und lang. Wir drängen auf eine rasche Lösung und scheuen uns nicht vor weiteren Schritten. Wir danken dem Frauenbüro des Landes Salzburg für die Unterstützung!!


April 2007: Das novellierte Kinderbetreuungsgesetz wird im Landtag beschlossen. Wir verbuchen es als Erfolg aller gemeinsamen Bemühungen, dass die Kinderzahlen in den Kindergartengruppen schrittweise gesenkt werden. Besonders wichtig war der BPKS der Erhalt der Weihnachts- und Osterferien auch für Neuanstellungen. Diese Tage sind ein Lohnbestandteil und können nicht mehr ohne Lohnausgleich gestrichen werden!!!! Offen blieben die Forderungen nach einer Harmonisierung der Dienstrechte in Kindergärten und Tagesbetreuungseinrichtungen, ebenso wie die Forderung nach grundsätzlich zwei fixen Pädagoginnen pro Gruppe. Die Integration von Kindern mit erhöhtem Förderbedarf steht auf ebenso wackeligen Füssen, wie die Integration der Kinder mit nicht deutscher Muttersprache.

Wir verteilten anlässlich der Beschlusssitzung Flugblätter, um darauf aufmerksam zu machen, dass wir uns mit dem Gesetz noch nicht zufrieden geben können und weiter kämpfen werden.


Im Hintergrund beschäftigt uns ein weiteres großes Thema: Eine Lungauer Kollegin – Ingrid Aigner - entdeckte gravierende Unterschiede in der Bezahlung von Kindergartenpädagoginnen und Bediensteten im öffentlichen Dienst mit Maturaniveau. Sie machte erstmals bei der Podiumsdiskussion im Mai 2006 öffentlich darauf aufmerksam. Seither führten wir zahlreiche Gespräche mit Politikern und Beamten.


18. Dezember 2006: Einige Kolleginnen organisierten eine Mahnwache im Chiemseehof mit einem verdorrten Christbaum, der die kargen Ergebnisse der Gesetzesnovellierung symbolisieren sollte. Zum zweiten Mal innerhalb einiger Monate erschien ein Bild von uns auf der Titelseite des Lokalteils der SN.


November 2006: Frau Dr. Zeilinger wurde zu den Budgetverhandlungen eingeladen und trug unserer Forderungen dem gesamten Landtag vor.


August 2006: Wir wurden für eine Stellungnahme zur Gesetzesnovelle aufgefordert. In Arbeitsgruppen verfassten wir diese in vielen Stunden. Die wesentlichsten Kritikpunkte fassten wir in einem Statement zusammen, das wir am 27. September 2006 dem Landtag überreichten. Um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen fand am Nachmittag eine neuerliche Kundgebung im Chiemseehof statt, an der zahlreiche Kolleginnen teilnahmen. Sie richteten eindringliche Appelle an die anwesenden PolitikerInnen, die sich der Diskussion stellten.


24. Juni 2006: Die KindergartenpädagogInnen „stellen sich auf die Füße“ – Die BPKS organisierte eine große Demonstration in der Stadt Salzburg.

Über 500 Personen marschierten vom Markartplatz bis zum Residenzplatz, um auf die Notwendigkeit nach mehr Qualität in den Einrichtungen aufmerksam zu machen. Unseren Anliegen schlossen sich zahlreiche Eltern, Lehrer und Schüler der BAKIPÄD an. Besonders eindrucksvoll waren der Stopp auf der Staatsbrücke und die Kundgebung auf dem Residenzplatz mit den Darbietungen der SchülerInnen der BAKIPÄD Sbg. Sie demonstrierten sehr eindrucksvoll die vielfältigen Ansprüche an eine Pädagogin. Kolleginnen aus dem Pinzgau trugen Gstanzln, die Fritz Messner von den Lungauer Querschlägern für uns gedichtet hatte, vor. Auf dem Podium sprachen Ingrid Ramsauer, Ingrid Weiser, Daniela Mödlhammer (CLV) und Claudia Hörschinger (Elternvertreterin). Das Medieninteresse in Zeitung, TV und Radio war groß und thematisierte unsere Anliegen landesweit.


Seit 3. Mai 2006 sind wir ein eingetragener Verein.


Im Mai 2006 initiierte die Plattform für Kinderbetreuung eine Podiumsdiskussion im SN Saal. Das Thema lautete:

Was brauchen unsere Kleinen? Qualität und Quantität der Kinderbetreuung in Salzburg. Der Vorstand der BPKS nutzte die Gelegenheit sich einem breiten Publikum vorzustellen und neue Mitglieder zu werben. Die allgemeine aufgeregte Stimmung im Saal war für alle zu spüren. Die zahlreiche Teilnahme von über 400 Personen spiegelte die Aktualität des Themas wieder.


Ende April 2006 fand die konstituierende Sitzung des neuen Vereins BPKS Berufsgruppe der PädagogInnen in Kinderbetreuungseinrichtungen Salzburg in Kaltenhausen bei Hallein statt.


Am 23. März 2006 wurde auf Initiative von Frau Dr. Maria Zeilinger der Grundstein zur Neugründung der Berufsgruppe BPKS als Nachfolgerin der BKS im Laschenskyhof / Viehhausen gelegt. Aufgrund der bevorstehenden drohenden Gesetzesverschlechterung war das Interesse der Kolleginnen sehr groß – es waren über 200 Personen anwesend! Dr. Firlei - Jurist für Arbeitsrecht - hob in seinem Referat die Diskrepanzen zwischen den Anforderungen des Berufes der Kindergartenpädagogin und den bestehenden Rahmenbedingungen in den Einrichtungen hervor. Als ehemaliger Leiter der Arbeitsgruppe Kinderbetreuung innerhalb der Salzburg Kommission gewann er Einblick in diese Problematik und setze sich im Anschluss sehr engagiert für eine Verbesserung der Situation ein. Roswitha Gucher informierte uns über die Arbeit der Plattform für Kinderbetreuung (diese war ein Zusammenschluss der drei Interessensgruppen: IUK, BKS und CLV. Ebenso waren Vertreter des Zentrums für Kindergartenpädagogik, der Kinder- und Jugendanwaltschaft und der Gewerkschaft involviert).

Frau Dr. Zeilinger betonte die Notwendigkeit einer starken Berufsvertretung und rief zur Neugründung auf. Gleich bei der Veranstaltung meldeten sich spontan Vertreterinnen aus allen Bezirken zur Mitarbeit.


Das haben wir bis heute erreicht...


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