Mit Eltern an einem Strang ziehen!


Eltern wollen gute Beziehungen zu den PädagogInnen!


Mit Eltern an einem Strang ziehen

Unter diesem Motto stand am 20. März 2009 eine gemeinsame Fortbildung für PädagogInnen aus dem Kindergarten- und Schulbereich und Eltern an der pädagogischen Hochschule in Salzburg.

Wichtigste Erkenntnis dieser Veranstaltung war: Es geht uns um das Kindeswohl. Eltern wünschen sich, dass ihre Kinder in den Bildungsinstitutionen nicht nur Wissen vermittelt bekommen, sondern dass gute Beziehungen zu den PädagogInnen aufgebaut werden und dass es ihren Kindern gut geht. BILDUNG erfolgt immer über BEZIEHUNG !!!!

Je jünger Kinder sind, desto wichtiger ist dieser Grundsatz. Beziehungsarbeit als Grundlage für Bildungsarbeit ist nur dann erfolgreich, wenn Erwachsene den Kindern individuelle Zuwendung ermöglichen können.

Dass dafür die Kinderzahl pro Gruppe entscheidend ist, leuchtet jedem Menschen mit gesundem Hausverstand ein!

Es ist großartig, wenn Eltern zum Wohle ihrer Kinder und zur Qualitätssicherung der Bildungsarbeit mehr Personal von den PolitikerInnen einfordern.

Umso mehr sind wir über die Reaktion von Bürgermeister Schaden befremdet, der Drohmaßnahmen befürwortet, wenn Pädagoginnen sich den Forderungen der Eltern nach mehr Personal anschließen.

Beschämend für eine so glänzende Stadt wie Salzburg, dass sie ihren Pädagoginnen das Recht auf ihre fachliche Meinung abspricht und ein Redeverbot verhängt. Was gibt es da zu verbergen?


Wir vom Vorstand der überparteilichen Berufsgruppe der PädagogInnen in Kinderbetreuungseinrichtungen sehen es als unsere Verpflichtung, die Eltern in ihrem Vorhaben zu unterstützen und das Kindeswohl in den Mittelpunkt zu stellen!

Die wichtigsten der „Kardinaltugenden“: GERECHTIGKEITSINN und MUT lassen uns unermüdlich für die Sache der Kinder eintreten.


„QUALITÄT IST UNSER ZIEL“ – diese Qualität im Bildungsbereich wollen wir gemeinsam mit allen Eltern und den verantwortlichen Politikern, über alle Parteigrenzen hinweg, Schritt für Schritt erreichen.



Verpflichtendes Kindergartenjahr für 5-6 Jährige!


Was sagt die BPKS dazu:


• Positiv im Sinne des Bildungsanspruches für alle, vor allem im Hinblick auf die soziale Bildung.

• Besonders relevant wird in dem Zusammenhang die Frage der Qualität: Wenn verpflichtend, dann mit bester Qualität. Das heißt:

- Reduzierung der Gruppen bis auf das Ideal, das heißt 16 Kinder pro Kindergartengruppen mit 2 Pädagoginnen

- 10 Stunden Zeit für den indirekten Kinderdienst wie Vorbereitung, Nachbereitung, Beobachtung, Elterngespräche und

Zusammenarbeit mit Fachleuten




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